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Was können wir von Sexarbeit lernen und warum ist sie wichtig für unsere Gesellschaft? by Irina la Fey

Historisch gesehen existiert die Sexarbeit schon lange in den unterschiedlichsten Gesellschafsformen und sie tut es noch eine in allen Teilen der Welt. Prostitutionsgegner träumen von einer Welt ohne Sexarbeit anstatt sich an der wirklichen Realität zu orientieren, welche empirisch historisch belegt, dass Sexarbeit immer existiert hat und voraussichtlich immer existieren wird. Die Frage ist nur ob sie sicher und legal stattfindet oder illegal und unsicher. Eine Welt ohne Prostitution ist eine Utopie und genauso wie man sich eine Welt ohne Armut, ohne Gewalt und ohne Diskriminierung wünschen kann, kann man sich natürlich eine Welt ohne Prostitution wünschen. Dann geht man jedoch nicht vom realen Ist Zustand aus und versucht diesen zu verbessern, sondern man lehnt die Realität ab und will sein Idealbild der Welt zur Realität erklären. Das Prostitution immer zur Gesellschaft gehört hat und dies eben auch weiterhin tun wird, können viele Gegner nicht akzeptieren. Doch nur, wenn man erstmal den realen Istzustand akzeptiert, kann man auf diesen einwirken und Verbesserungen erzielen. Indem die Rechte von Sexarbeiter*innen mehr geschützt werden und das Stigma abgebaut wird, würden viele negativen Aspekte in der Sexarbeit auch verschwinden. Denn nicht die Sexarbeit is Ursache für die in ihr wirkenden negative Aspekten. In der Sexarbeit werden diese gesellschaftlichen und geschlechtlichen Strukturen und Prozesse und ihre negativen Seiten einfach nur sichtbar. Diese wurzeln jedoch nicht in der Sexarbeit, sondern sind tief in unserer Gesellschaft verwoben und durchdringen daher alle Teile der Gesellschaft.

In der Sexarbeit können so Strukturen wirken, die Machtmissbrauch, Ausbeutung und Gewalt zur Folge haben.  Deshalb ist aber nicht die Sexarbeit das Problem. Im Gegenteil. Sie macht die Auswirkungen von Strukturen und Prozessen für uns besonders deutlich sichtbar. So zeigt die Sexarbeit uns welche Strukturen wir als gesamte Gesellschaft aufbrechen und überwinden sollten. Wäre Sexarbeit sehr positiv besetzt und Sexarbeiter*innen hoch angesehen, dann würden die Kunden auf diesem Image basierend Sexarbeiter*innen eher mit Respekt und Hochachtung begegnen. Das Image von der Hure als Frau zweiter Klasse sorgt sowohl dafür, dass es Gewalt und Respektlosigkeit gegen Sexarbeiter*innen rechtfertigt und Sexarbeiter*innen können anfangen sich mit diesem Image zu identifizieren, wodurch sie sich nicht gegen Übergriffe wehren. Wer sich als wertlose und geächtete Hure wahrnimmt, die ihren Körper verkauft, der wird erwarten schlecht behandelt zu werden und sich nicht dagegen wehren. 

Sexarbeit ist außerdem auch stark mit unserem Verständnis von Sexualität und Geschlecht verknüpft. Die Argumentation es würde alle Frauen früher oder später traumatisieren basiert auf der Annahme, dass Frauen keinen Sex ohne Emotionen haben können, anders als Männer. Frauen brauchen weniger Sex und vor allem gehört für sie zum Sex immer Gefühle. Auf diesem Bild basierend muss eine Sexarbeiter*in zwangsläufig traumatisiert sein, denn sie verhält sich einfach nicht so, wie eine „normale“ Frau es tun sollte. Dieses Verständnis von Sexarbeit reproduziert die Frau als dem Mann hilflos unterlegen, mit wenigem eigenem Willen oder der Macht richtige Entscheidungen zu treffen, dazu wird der Umgang der Sexarbeiter*innen mit Sexualität als nicht richtig und ungesund bewertet.  Die Frau wird so fast schon als nicht ganz zurechnungsfähig definiert, weshalb sie nicht selbstbestimmt entscheiden kann und vor Männern und auch vor ihrer eigenen Unfähigkeit geschützt werden muss. Der Mann ist in diesem Verständnis der Überlegene und dadurch grundsätzlich eine Bedrohung für die Frau. Die Sexualität des Mannes wird anders als die der Frau sehr triebgesteuert konzipiert, weshalb der Mann diese Triebe auch einfach ausleben muss und dabei sind ihm die Bedürfnisse der Frau natürlich völlig egal. Diese Art der Beurteilung von Sexarbeit sorgt erst dafür, dass diese Rollenbilder weiter reproduziert werden und beeinflusst so auch unser Verhältnis zu Sexualität allgemein. Erst wenn Sexarbeit akzeptiert wird und ein Image als wertvolle Arbeit entwickelt, wird die Rollenzuschreibung aufbrechen können.  Positive Veränderung werden nicht durch Verbote erzeugt, sondern durch die Veränderung der geschlechtlichen Zuschreibungen und durch Veränderung der öffentlichen Wahrnehmung und Bewertung. Wenn die Gesellschaft Sexarbeit wertschätzend wahrnimmt, dann wird dies starken Einfluss auf die Selbstwahrnehmung der Sexarbeiter*innen haben, aber auch auf das Verhalten der Kunden. Wer glaubt Sexarbeiter verdienen viel Anerkennung, der wird sich nicht respektlos verhalten. Wenn Sexarbeiter*innen als wertvoll definiert werden, dann ist die Konsequenz das die Anerkennung dieses Wertes die Grundlage für das Verhalten gegenüber Sexarbeiter*innen bildet. Gleichzeitig muss jeder sogar eine soziale Ächtung befürchten, wenn er gegen die gesellschaftliche Wertung von Sexarbeit verstößt und sich respektlos verhält. Genauso wie in anderen hochangesehenen Berufen, in denen die Menschen automatisch mit mehr Respekt behandelt werden, kann dies so auch bei der Sexarbeit der Fall sein.

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Online Sexarbeit by Irina la Fey

Zunehmend wird alles digitaler – auch Sexarbeit ist dabei keine Ausnahme. Das erste was einem bei der Verbindung von Internet und Sex einfällt, sind vermutlich ganz klassisch: Pornos. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Pornoseiten, einige von ihnen hochgradig auf bestimmte Fetische zugeschnitten, doch das Internet bietet daneben noch eine viel größere Bandbreite an digitaler Erotik. Gerade durch die Corona Pandemie, hat die online Sexarbeit an Relevanz dazugewonnen. Frauen, die für gewöhnlich als Escort Damen arbeiten, mussten schließlich nach einer Möglichkeit suchen, ihre Arbeit, trotz Kontaktregelungen, weiterführen zu können.

Wer früher Erotik auch über räumliche Distanzen erleben wollte, hatte, neben leidenschaftlichen Briefen, nur die Möglichkeit des Telefonsexes. Natürlich kann Telefonsex auch heute noch, trotz neuer technischer Möglichkeiten, ein sinnliches Erlebnis sein, dass das körperliche Nichtbeisammensein, für einen Moment in Vergessenheit geraten lässt. Schließlich können auch leidenschaftliche Worte, gehaucht von einer sexy Stimme, das Blut ordentlich in Wallung bringen. Und manchmal kann es auch aufregend sein, sich nur auf einen Sinn zu konzentrieren und den Rest der Phantasie zu überlassen.

Doch die neue Technik ermöglicht darüber hinaus noch mehr. Durch Videodates wird der Hörsinn zusätzlich durch den Sehsinn bereichert. Zwar kann man das Objekt seiner Begierde immer noch nicht anfassen, da es sich auf der anderen Seite der Kamera befindet, doch auch das kann für erotische Spannungen sorgen. Ist es nicht ein heißes Szenario, sich in der Position des Zuschauers zu befinden, der einfach nur zusehen kann, wie sich das Escort Girl der Wahl ganz langsam für einen auszieht, Schritt für Schritt mehr Kleidung fallen lässt und mehr und mehr Haut preisgibt?

Mittlerweile hat sich die Internetseite Onlyfans etabliert, wenn man erotische Fotos oder Videos kaufen, beziehungsweise verkaufen möchte. Hier kann man sich, vergleichbar zu anderen sozialen Plattformen, ein öffentliches Profilanlegen. Bestimmte Inhalte die gepostet werden, können dann von “Fans” erst gesehen werden, wenn diese dafür bezahlt haben.

All dies sind Möglichkeiten, wie man sich trotz Entfernungen sexuell miteinander vergnügen kann. Der Vorteil ist dabei ganz klar: Es spielt keine Rolle, ob Kunde und Escort Girl sich auf unterschiedlichen Seiten des Kontinents befinden, oder ob ein persönliches Date aus verschiedenen Gründen nicht stattfinden kann – auf den Spaß muss man trotzdem nicht verzichten. Außerdem kann es eine ganz neue, aufregende Erfahrung sein, eine Escort Lady nur zu sehen, sei es auf erotischen Fotos oder Videos oder live bei einem Videodate; oder aber auch nur ihre Stimme per Telefon zu hören. Online Sexarbeit ist zwar eine andere Form von Erotik, aber das muss nicht zwangsläufig ein Abstrich sein.

Dennoch lässt sich natürlich nicht bestreiten, dass Telefonsex und Videodates keine richtige körperliche Nähe ersetzen kann. So aufregend ein heißes Telefonat auch ist, vergleichbar mit einem echten Date mit einer Escort Lady, ist es wahrscheinlich nicht. Aber online Sexarbeit muss richtigen Sex ja auch nicht ersetzen, sondern kann einfach eine spannende Abwechslung zu klassischen Dates sein. Egal ob digital oder im real life, die Welt der Erotik hat jedenfalls viel zu bieten, was nur darauf wartet von Ihnen entdeckt zu werden!

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Escort und Corona by Irina la Fey

Die Corona-Pandemie ist vermutlich an niemanden spurlos vorbeigegangen. In vielen Bereichen unseres Lebens mussten wir Umstellungen hinnehmen und uns an Veränderungen gewöhnen. Sei es, dass durch das Arbeiten aus dem Homeoffice, Privat- und Arbeitsleben immer mehr miteinander verschmolzen sind, oder, dass neue Möglichkeiten gesucht werden mussten, die verbleibende Freizeit erfüllend zu gestalten, als man nicht mehr wie gewohnt auf die üblichen Sport- und Kulturangebote zurückzugreifen konnte. Nicht zuletzt aber hat die andauernde Pandemie auch unsere zwischenmenschlichen Beziehungen beeinflusst. Treffen mit Familie, Freunden und Bekannten unterlagen auf einmal einem ungewohnt großen Planungsaufwand und waren nicht zuletzt durch Ängste und Unsicherheiten determiniert. Besonders für Menschen, die sich nicht in einer festen Partnerschaft befinden, wurde das Bedürfnis nach zwischenmenschlicher und körperlicher Nähe immer mehr zu einem Problem. Schließlich war es für Singles schon lange nicht mehr so schwer, neue Personen kennenzulernen, geschweige denn, physischen Kontakt aufzubauen. One-Night-Stands oder unverbindlicher Sex schienen unmöglich. Eine feste Beziehung zu haben, erschien vielen mit einem Mal wie ein hohes Privileg. Sowohl Singles, als auch Liierte haben seit Beginn der Corona-Krise sicherlich gemerkt, wie wichtig der Austausch von Körperlichkeiten für das eigene Wohlbefinden ist. Die Nähe zu anderen hilft, dass wir uns sicher und geborgen fühlen. Etwas, das, gerade in Zeiten wie diesen, einen besonders hohen Stellenwert bekommen hat. Durch die Krisensituation haben wir gelernt, vieles nicht mehr als Selbstverständlichkeit hinzunehmen, sondern auch die kleinen Dinge des Alltags wertzuschätzen.

Auch wenn sich die gesamte Situation mittlerweile immer weiter normalisiert, so sind doch immer noch viele Corona bedingte Veränderungen anhaltend spürbar. Dies betrifft im Besonderen das Dating-Verhalten. Das Kennenlernen neuer Menschen und der Aufbau intimer Beziehungen ist nach wie vor mit Hürden besetzt. Dadurch wurde eine Situation geschaffen, in der Escort Services für manche wichtiger denn je wurden. Leider war es Escort Agenturen jedoch über einen langen Zeitraum nicht erlaubt ihre Arbeit weiter zu verrichten. Escort Agenturen, sowie Escort Damen wurde jegliche Existenzgrundlage genommen, ihre Arbeit wurde illegalisiert. Und das in einer Zeit, in der die Nachfrage nach Escort Services enorm gestiegen ist. Denn das Bedürfnis nach Sex und Intimität ist ein sehr natürliches, konnte durch Corona oft aber nur bedingt ausgelebt werden. Glücklicherweise dürfen Escort Agenturen ihre Dienste mittlerweile wieder anbieten. Durch die Pandemie haben wir erneut erkennen müssen, wie vergänglich unser Leben ist. Wir können nie wissen, was im nächsten Moment passiert. Auch wenn Corona viele Schwierigkeiten mit sich gebracht hat, so können wir doch zumindest sagen, dass es uns gelehrt hat, jeden Moment, den wir haben zu genießen. Wir sollten versuchen die uns verbleibende Zeit so schön wie möglich zu gestalten. Da Nähe und Intimität ein großer Bestandteil davon sind, sind wir als Escort Agentur froh, nun endlich wieder dazu beitragen zu können, dass unsere Kunden durch unseren Service ihren Alltag für ein paar Stunden vergessen und ihren Problemen entfliehen können. Ein Escort Date kann nämlich die perfekte Lösung sein, wenn man keine Lust oder Kapazitäten hat, viel Zeit in das Kennenlernen einer neuen Partnerin zu stecken, aber trotzdem nicht auf Zärtlichkeiten und Zuneigung verzichten will. Mit einer Escort Lady können Sie ganz unverbindlich intime Momente miteinander teilen und erotische Zweisamkeit erleben.

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